Sing meinen Song 2026

Sing meinen Song 2026: Stars, Konzept und Folgen

Wer sich 2026 auf „Sing meinen Song“ freut, bekommt mehr als eine weitere Staffel des bekannten Tauschkonzerts. Sing meinen Song 2026 ist die 13. Staffel des VOX-Formats und bringt eine ungewöhnlich vielseitige Runde zusammen: von Pop und Schlager über Punk-Rock bis hin zu Deutschrock. Gastgeber ist erneut Johannes Oerding.

Besonders interessant ist das veränderte Konzept zum Start der Staffel. Zum ersten Mal steht nicht nur ein einzelner Künstler im Mittelpunkt der Auftaktfolge. Stattdessen werden alle Beteiligten vorgestellt und überraschen sich gegenseitig mit Neuinterpretationen ihrer Songs. Dadurch bekommt das Publikum schon am Anfang einen Eindruck davon, wie unterschiedlich bekannte Lieder klingen können, wenn ein anderer Musiker ihnen seinen persönlichen Stil verleiht.

In diesem Artikel erfährst du, wer 2026 dabei ist, wann die Staffel gestartet ist, was beim neuen Auftakt anders läuft, welche Songs getauscht wurden und warum gerade diese Besetzung für musikalische Überraschungen sorgt.

Was ist „Sing meinen Song 2026“?

„Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ ist ein Musikformat von VOX, bei dem mehrere Künstler die Songs ihrer Kollegen neu interpretieren. Statt einfach die Originalversion zu kopieren, verändern die Musiker Arrangement, Gesangsstil und teilweise auch die musikalische Atmosphäre.

Das Entscheidende ist der persönliche Zugang: Ein Song, den man bereits kennt, kann plötzlich völlig anders wirken, wenn ihn ein anderer Künstler interpretiert.

2026 geht das Format in seine 13. Staffel. Johannes Oerding übernimmt erneut die Gastgeberrolle. Die neue Staffel startete am 14. April 2026 um 20:15 Uhr bei VOX und war parallel beziehungsweise vorab über RTL+ verfügbar.

Was macht das Tauschkonzert besonders?

Der Reiz liegt vor allem darin, dass die Künstler nicht nur musikalisch zusammenarbeiten. Sie sprechen auch über die Geschichten hinter ihren Liedern und bekommen ihre eigenen Stücke aus einer ungewohnten Perspektive präsentiert.

Gerade bei emotionalen Songs entsteht dadurch ein interessanter Effekt: Ein Titel kann im Original fröhlich oder energiegeladen wirken, während eine andere Stimme plötzlich eine melancholische Seite darin sichtbar macht.

Wer ist bei „Sing meinen Song 2026“ dabei?

Die Besetzung der 13. Staffel verbindet bekannte Namen mit unterschiedlichen musikalischen Richtungen. Offiziell dabei sind:

  • Johannes Oerding – Gastgeber
  • Giovanni Zarrella
  • Mark Forster
  • Ina Bredehorn alias Deine Cousine
  • Der Graf von Unheilig
  • Alina Süggeler von FRIDA GOLD
  • Tream
  • Klaus Meine und Rudolf Schenker von den Scorpions als Special Guests

Die Zusammensetzung wurde von VOX im Februar 2026 offiziell bestätigt.

Johannes Oerding als Gastgeber

Johannes Oerding führt erneut durch die musikalischen Abende. Für ihn ist die Staffel besonders interessant, weil die Künstler sehr unterschiedliche musikalische Hintergründe mitbringen.

Als Gastgeber muss er nicht nur selbst singen, sondern auch die Gespräche und den Austausch innerhalb der Runde zusammenhalten. Genau dieser persönliche Teil gehört zu den Elementen, die das Format von einer gewöhnlichen Musikshow unterscheiden.

Giovanni Zarrella

Giovanni Zarrella bringt seinen Italo-Pop- und Schlager-Einfluss in die Runde. Dadurch entstehen interessante Möglichkeiten, Songs anderer Künstler mit einem stärker melodischen und italienisch geprägten Stil zu verbinden.

Schon in der Auftaktfolge wurde sichtbar, wie unterschiedlich seine Interpretation ausfallen kann: Zarrella übernahm „Sehnsucht“ von Tream.

Mark Forster

Mark Forster ist kein Neuling im Format und kehrt 2026 zu „Sing meinen Song“ zurück. Seine eher poporientierte Handschrift trifft diesmal auf Künstler aus deutlich anderen Genres.

In der Auftaktfolge interpretierte Forster „Unter einen Hut“ von Johannes Oerding.

Deine Cousine

Hinter dem Künstlernamen Deine Cousine steht Ina Bredehorn. Sie bringt Punk-Rock-Energie in die ansonsten sehr breit gefächerte Runde.

Gerade dieser Kontrast macht sie zu einer interessanten Teilnehmerin: Ein emotionaler Pop- oder Schlager-Song kann durch ihre Stimme deutlich rauer und direkter wirken.

Der Graf von Unheilig

Der Graf, bekannt als Sänger von Unheilig, gehört ebenfalls zum Cast. Seine markante Stimme und die Verbindung von Rock und emotionalen Texten passen sehr gut zum Grundprinzip des Formats.

In der Auftaktfolge sang Unheilig „Liebe ist meine Rebellion“ von FRIDA GOLD neu.

Alina Süggeler von FRIDA GOLD

Alina Süggeler bringt mit FRIDA GOLD einen weiteren klaren Pop-Rock-Einfluss in die Staffel. In der ersten Folge interpretierte sie „Mia piace“ von Giovanni Zarrella.

Damit zeigt sich bereits beim Auftakt, wie stark die Genres innerhalb der Runde miteinander vermischt werden.

Tream

Tream steht für eine jüngere Mischung aus Schlager, Rap und Pop. Sein Stil unterscheidet sich deutlich von einigen der etablierten Künstler der Runde.

Gerade diese Mischung dürfte für unerwartete Neuinterpretationen sorgen, weil seine Songs und die älteren Hits der anderen Teilnehmer aus unterschiedlichen musikalischen Generationen stammen.

Was ist 2026 beim Konzept anders?

Das ist eine der spannendsten Neuerungen der Staffel.

Normalerweise konzentriert sich eine Folge von „Sing meinen Song“ stärker auf einen Künstler. 2026 beginnt die Staffel jedoch mit einer gemeinsamen Auftaktfolge aus Südafrika, in der alle Artists gleichermaßen vorgestellt werden. Anschließend interpretiert jeweils ein anderer Teilnehmer einen Song aus dem Repertoire des vorgestellten Künstlers.

Noch interessanter: Die Künstler wussten vorher nicht, wer für wen singt und welcher Song ausgewählt wurde.

Das erzeugt einen echten Überraschungseffekt. Die Reaktionen sind dadurch weniger vorhersehbar als bei einem normalen Cover-Auftritt.

Die Songs der Auftaktfolge

Für die erste Folge wurden folgende Kombinationen angekündigt:

KünstlerInterpretation
Der Graf / Unheilig„Liebe ist meine Rebellion“ – FRIDA GOLD
Deine Cousine„Chöre“ – Mark Forster
Giovanni Zarrella„Sehnsucht“ – Tream
Tream„Wir sind alle wie eins“ – Unheilig
Johannes Oerding„Bielefeld, Paris oder Madrid“ – Deine Cousine
FRIDA GOLD„Mia piace“ – Giovanni Zarrella
Mark Forster„Unter einen Hut“ – Johannes Oerding

Diese Zusammenstellung macht deutlich, dass das neue Konzept nicht einfach nur eine zusätzliche Eröffnung ist. Es dient gleichzeitig dazu, die musikalischen Gegensätze innerhalb der Gruppe früh sichtbar zu machen.

Warum funktionieren Neuinterpretationen so gut?

Ein Cover kann langweilig sein, wenn es lediglich die Originalversion nachahmt. Bei „Sing meinen Song“ besteht der eigentliche Reiz darin, dass die Künstler einen Titel aus ihrer eigenen musikalischen Perspektive betrachten.

Dabei verändern sich oft drei Dinge:

  1. Gesang: Eine andere Stimme verändert automatisch die emotionale Wirkung.
  2. Arrangement: Tempo, Instrumentierung und Dynamik können komplett neu gestaltet werden.
  3. Interpretation: Der Sänger setzt andere Schwerpunkte im Text und gibt dem Lied damit eine neue Bedeutung.

Ein ruhiger Song kann dadurch plötzlich kraftvoll werden. Ein schneller Titel kann dagegen als reduzierte Ballade überraschend emotional wirken.

Ein unterschätzter Faktor: Songtexte werden neu entdeckt

Ein interessanter Nebeneffekt solcher Tauschkonzerte ist, dass Zuschauer bekannte Songs manchmal plötzlich anders wahrnehmen.

Man kennt beispielsweise einen Refrain seit Jahren, hört ihn aber zum ersten Mal mit einer anderen Stimme und einem veränderten Arrangement. Dadurch fällt plötzlich eine Textzeile auf, die im Original kaum Beachtung gefunden hat.

Das ist einer der Gründe, warum ein gutes Cover nicht unbedingt besser als das Original sein muss. Es muss lediglich eine neue Perspektive eröffnen.

Die Scorpions als Special Guests

Ein besonderes Highlight der Staffel sind Klaus Meine und Rudolf Schenker von den Scorpions. Sie sind nicht als reguläre Teilnehmer der gesamten Runde angekündigt, sondern als Special Guests für einen Abend.

Damit trifft eine international bekannte Rockgeschichte auf deutlich jüngere musikalische Strömungen.

Besonders spannend ist dabei der Generationenwechsel: Die Scorpions bringen jahrzehntelange Bühnenerfahrung mit, während Künstler wie Tream eine wesentlich modernere Mischung aus Rap, Pop und Schlager vertreten.

Diese Kombination bietet eine seltene Gelegenheit, einen bekannten Rockklassiker aus einer völlig anderen musikalischen Perspektive zu erleben.

Wo kann man „Sing meinen Song 2026“ sehen?

Die 13. Staffel startete am 14. April 2026 um 20:15 Uhr bei VOX. Zusätzlich ist die Sendung über RTL+ verfügbar. Nach Angaben von RTL können die Folgen dort entsprechend dem veröffentlichten Streaming-Modell angesehen werden; neue Episoden sind teilweise bereits vor der TV-Ausstrahlung verfügbar.

Wer also nicht auf die reguläre Fernsehausstrahlung warten möchte, hat je nach Verfügbarkeit die Möglichkeit, die Folgen über den Streamingdienst abzurufen.

Was bietet das Album zur 13. Staffel?

Zur Staffel wurde auch ein eigenes Album veröffentlicht. „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert Vol. 13“ erschien am 8. Mai 2026 als Deluxe-Digipack und umfasst laut VOX 50 Tauschsongs auf drei CDs.

Das ist besonders praktisch für Zuschauer, die nicht nur einzelne Auftritte sehen, sondern die musikalischen Neuinterpretationen auch außerhalb der Sendung hören möchten.

Bemerkenswert ist außerdem, dass die offiziellen getauschten Songs während der Staffel wöchentlich in der entsprechenden „Sing meinen Song“-Playlist ergänzt wurden.

FAQ

Wann startete „Sing meinen Song 2026“?

Die 13. Staffel von „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ startete am Dienstag, 14. April 2026, um 20:15 Uhr bei VOX. Die Staffel ist außerdem über RTL+ verfügbar.

Wer ist Gastgeber bei „Sing meinen Song 2026“?

Auch 2026 übernimmt Johannes Oerding die Gastgeberrolle. Neben ihm gehören Giovanni Zarrella, Mark Forster, Deine Cousine, Der Graf von Unheilig, Alina Süggeler und Tream zur regulären Runde. Klaus Meine und Rudolf Schenker sind als Special Guests dabei.

Welche Scorpions sind 2026 bei „Sing meinen Song“ dabei?

Als Special Guests treten Klaus Meine und Rudolf Schenker von den Scorpions auf. Sie sind für einen besonderen Tauschabend eingeladen und gehören nicht zur regulären Teilnehmergruppe der gesamten Staffel.

Was ist bei der Auftaktfolge 2026 neu?

Zum ersten Mal stehen in der Auftaktfolge alle Künstler gleichermaßen im Mittelpunkt. Jeder Teilnehmer wird vorgestellt und anschließend von einem anderen Künstler musikalisch interpretiert. Die jeweiligen Paarungen und Songs waren den anderen Beteiligten vorher nicht bekannt.

Wo kann man „Sing meinen Song 2026“ streamen?

Die Staffel ist über RTL+ verfügbar. Laut RTL können neue Folgen teilweise bereits sieben Tage vor ihrer TV-Ausstrahlung gestreamt werden; außerdem sind Folgen nach der Fernsehausstrahlung entsprechend den jeweiligen Verfügbarkeitsregeln abrufbar.

Fazit

Sing meinen Song 2026 lebt vor allem von der ungewöhnlichen Mischung seiner Künstler. Johannes Oerding, Giovanni Zarrella, Mark Forster, Deine Cousine, Der Graf, Alina Süggeler und Tream kommen musikalisch aus sehr unterschiedlichen Richtungen. Mit Klaus Meine und Rudolf Schenker erweitert die Staffel dieses Spektrum zusätzlich um zwei Rocklegenden.

Die größte Neuerung ist die Auftaktfolge, in der alle Künstler Songs füreinander interpretieren. Dadurch wird das Grundprinzip des Tauschkonzerts sofort sichtbar: Ein vertrauter Song ist nicht an eine einzige Interpretation gebunden.

Und genau darin liegt der langfristige Reiz des Formats. Man schaut nicht nur, wer gut singt, sondern entdeckt, wie ein bekannter Song klingt, wenn jemand anderes seine Geschichte erzählt.