Silvia Laubenbacher

Silvia Laubenbacher: Leben, Familie und Todesursache

Wer heute nach Silvia Laubenbacher sucht, findet vor allem Fragen zu ihrem Tod, ihrer Krebserkrankung, ihren Kindern und ihrer Zeit als Moderatorin bei ProSieben. Das ist nachvollziehbar: Laubenbacher gehörte über viele Jahre zu den bekannten Gesichtern des deutschen Nachmittagsfernsehens und prägte insbesondere das ProSieben-Magazin „SAM“. Am 12. März 2022 starb sie im Alter von nur 56 Jahren. Ihre Agentin bestätigte damals, dass sie an Krebs gestorben war.

Gleichzeitig kursieren rund um ihren Tod unterschiedliche Suchbegriffe und teilweise unklare Angaben. Deshalb lohnt es sich, zwischen belegten Informationen und späteren Spekulationen zu unterscheiden. Bekannt sind unter anderem ihre Brustkrebsdiagnose aus dem Jahr 2014, ihre Ehe mit Percy Hoven und ihre beiden Kinder Yuma und Taro.

Dieser Artikel ordnet die wichtigsten Stationen ihres Lebens ein: ihre Karriere bei „SAM“, ihre Familie, die Erkrankung, ihren Tod sowie die häufig gesuchten Themen Beerdigung, letztes Foto, QVC und Augsburg.

Wer war Silvia Laubenbacher?

Silvia Laubenbacher wurde am 18. Oktober 1965 in Augsburg geboren. Ihre berufliche Laufbahn begann nicht direkt beim Fernsehen. Zunächst sammelte sie Erfahrungen beim Radio und absolvierte unter anderem eine Sprechausbildung. Später arbeitete sie bei verschiedenen Augsburger Radiosendern und wechselte zunehmend ins Fernsehen.

Ihre Karriere lässt sich grob in drei Phasen einteilen:

  1. Radio und regionale Medien – ihre ersten Erfahrungen sammelte sie als Moderatorin und Redakteurin.
  2. ProSieben – dort arbeitete sie zunächst unter anderem als Moderatorin und Wetter-Redakteurin.
  3. „SAM“ und weitere TV-Formate – mit dem Mittagsmagazin wurde sie einem großen Publikum bekannt.

Interessant ist dabei, dass Laubenbacher nicht einfach über Nacht zum Fernsehstar wurde. Sie hatte bereits mehrere Jahre praktische Medienerfahrung gesammelt, bevor sie zu einem der prägenden Gesichter von „SAM“ wurde.

Silvia Laubenbacher und „SAM“ bei ProSieben

Für viele Zuschauer bleibt Silvia Laubenbacher vor allem mit „SAM“ verbunden. Das ProSieben-Mittagsmagazin startete 1995 und entwickelte sich zu einem festen Bestandteil des Tagesprogramms. Laubenbacher übernahm ab 1999 eine zentrale Rolle in der Moderation und präsentierte die Sendung bis 2009.

Ihre langjährige Tätigkeit war durchaus außergewöhnlich. ProSieben berichtete 2007 anlässlich ihrer 2007. Live-Sendung über ihre Erfahrung vor der Kamera. Damals sagte Laubenbacher, dass sie einschließlich ihrer Radiozeit bereits mehr als 5000 Live-Sendungen bestritten habe.

Das erklärt auch, warum ihr Name noch Jahre nach dem Ende von „SAM“ mit dem Format verbunden blieb.

Was machte „SAM“ besonders?

„SAM“ war kein klassisches Nachrichtenmagazin. Die Sendung kombinierte aktuelle Themen, Boulevard, Prominente und Alltagsthemen. Dadurch war Laubenbacher häufig in Situationen zu sehen, die neben journalistischer Vorbereitung auch Spontaneität und Einfühlungsvermögen verlangten.

Genau diese Kombination wurde zu einem wichtigen Teil ihrer öffentlichen Wahrnehmung.

Silvia Laubenbacher und QVC

Neben ProSieben taucht in Suchanfragen häufig QVC auf. Der Grund ist, dass Laubenbacher auch beim Shoppingkanal QVC moderierte. Das wird unter anderem in der damaligen Berichterstattung über ihren Tod ausdrücklich erwähnt.

Für Menschen, die sie hauptsächlich aus „SAM“ kennen, kann dieser Teil ihrer Karriere deshalb leicht übersehen werden. Ihre berufliche Laufbahn endete nicht mit dem Aus von „SAM“. Sie blieb weiterhin als Moderatorin aktiv und war später auch beim regionalen Sender Augsburg TV zu sehen.

Welche Verbindung hatte Silvia Laubenbacher zu Augsburg?

Augsburg spielte in ihrem Leben eine wichtige Rolle. Sie wurde dort geboren und begann ihre Medienkarriere bei regionalen Radiosendern. Dazu gehörten unter anderem Radio Sunshine, Radio Kö und RT.1.

Auch später kehrte sie in die Region zurück. 2012 moderierte sie beim Augsburg-Schwäbischen Regionalfernsehen a.tv.

Damit war ihre Verbindung zu Augsburg mehr als nur ein Geburtsort. Die Stadt war ein wichtiger Ausgangspunkt ihrer beruflichen Entwicklung.

Silvia Laubenbacher: Ehemann und Familie

Silvia Laubenbacher war mit dem ehemaligen Moderator und Synchronsprecher Percy Hoven verheiratet. Das Paar hatte zwei gemeinsame Kinder. Die Familie lebte zeitweise in Bobingen.

Besonders gut dokumentiert ist die Geburt ihres zweiten Kindes. Im Februar 2003 bestätigte ProSieben, dass Laubenbacher und Hoven ihr zweites Kind erwarteten. Die Tochter Yuma war zu diesem Zeitpunkt bereits rund 20 Monate alt; das zweite Kind sollte ein Junge werden.

Im Juli 2003 wurde Sohn Taro geboren. Bereits im Oktober desselben Jahres kehrte Laubenbacher nach einer knapp viermonatigen Babypause zu „SAM“ zurück.

Wie heißen die Kinder von Silvia Laubenbacher?

Ihre beiden Kinder heißen Yuma und Taro. Zum Zeitpunkt ihres Todes waren beide bereits erwachsen. 2022 wurde berichtet, dass Yuma 21 und Taro 19 Jahre alt waren.

Das ist ein wichtiger Unterschied zu manchen älteren Suchergebnissen: Wer nach „Silvia Laubenbacher Kinder“ sucht, findet teilweise Informationen aus ihrer aktiven Fernsehzeit, als die beiden noch klein waren.

War Silvia Laubenbacher schwanger?

Ja. Ihre Schwangerschaft mit ihrem zweiten Kind wurde 2003 öffentlich von ProSieben bestätigt. Der Sender kündigte damals eine Babypause von mindestens vier Monaten an und berichtete, dass ihr Sohn voraussichtlich Anfang Juli zur Welt kommen sollte.

Kurz nach der Geburt kehrte Laubenbacher wieder vor die Kamera zurück. Im Oktober 2003 wurde berichtet, dass ihr Sohn Taro dreieinhalb Monate alt und seine Schwester Yuma etwa zwei Jahre alt war.

Die Schwangerschaft gehört damit zu den wenigen privaten Lebensabschnitten, die während ihrer aktiven „SAM“-Zeit relativ ausführlich öffentlich dokumentiert wurden.

Silvia Laubenbacher Todesursache: Woran starb sie?

Die Todesursache von Silvia Laubenbacher war Krebs infolge einer Brustkrebserkrankung. Bei ihr war bereits 2014 Brustkrebs diagnostiziert worden. Am 12. März 2022 starb sie im Alter von 56 Jahren.

Die damalige Berichterstattung beschreibt, dass sie über Jahre gegen die Erkrankung kämpfte. Ihr Tod wurde von ihrer Agentin bestätigt. Mehrere Medien berichteten anschließend übereinstimmend über ihre Krebserkrankung.

Damit lässt sich die häufig gesuchte Frage „Silvia Laubenbacher Todesursache“ relativ eindeutig beantworten: Es war ihre langjährige Krebserkrankung, konkret Brustkrebs.

Was ist über ihren Brustkrebs bekannt?

Die Diagnose wurde 2014 gestellt. In späteren Berichten wurde beschrieben, dass ein großer Tumor entfernt wurde und Laubenbacher sich einer entsprechenden Behandlung unterzog. 2017 sprach sie öffentlich über ihren Gesundheitszustand und darüber, wie sehr die Erkrankung ihr Verhältnis zum Leben verändert hatte.

Bemerkenswert ist, dass sie nach einer Phase ohne erkennbaren Befund zunächst wieder Hoffnung schöpfte. Gleichzeitig wusste sie, dass eine Krebserkrankung auch nach einer erfolgreichen Behandlung nicht einfach aus dem Leben verschwindet.

Hatte Silvia Laubenbacher Krebs?

Ja. Bei ihr wurde 2014 Brustkrebs festgestellt. Sie sprach später auch öffentlich über ihre Erkrankung und darüber, wie ihre Familie sie während dieser schwierigen Zeit unterstützte.

Ein besonders wichtiger Aspekt ihrer Geschichte ist, dass sie nicht ausschließlich über ihre Krankheit definiert werden sollte. Nach der Diagnose setzte sie ihre Arbeit fort und engagierte sich unter anderem in einem TV-Format der Deutschen Krebshilfe. 2010 hatte sie bereits „in vivo – Das TV-Magazin der Deutschen Krebshilfe“ moderiert.

Das zeigt eine weniger bekannte Seite ihrer beruflichen Laufbahn: Gesundheit und medizinische Aufklärung waren nicht erst nach ihrer eigenen Erkrankung ein Thema in ihrem Berufsleben.

Wie verbrachte Silvia Laubenbacher ihre letzten Jahre?

Trotz ihrer Erkrankung blieb Laubenbacher über längere Zeit aktiv. Noch 2021 wurde über sie und Percy Hoven als Paar berichtet. Damals verbrachten sie Zeit auf den Balearen und sprachen über Familie und gemeinsame Traditionen. Ihre Kinder Yuma und Taro waren zu diesem Zeitpunkt junge Erwachsene.

Diese Information ist interessant, weil sie zeigt, dass zwischen der Krebsdiagnose 2014 und ihrem Tod 2022 viele Jahre lagen. Die Geschichte war also kein kurzer Krankheitsverlauf, sondern ein langer Kampf mit verschiedenen Phasen von Hoffnung, Behandlung und Rückschlägen.

Was geschah am Todestag?

Silvia Laubenbacher starb in der Nacht zum 12. März 2022. Nach damaligen Berichten befand sie sich in ihrer Münchner Wohnung und war im Kreis ihrer Familie.

Ihr Ehemann Percy Hoven schilderte später gegenüber der Presse die letzten gemeinsamen Stunden. Demnach waren auch die beiden Kinder bei ihr.

Diese Details erklären, warum in Suchmaschinen häufig Begriffe wie „Silvia Laubenbacher letztes Foto“, „Silvia Laubenbacher Beerdigung“ oder „Silvia Laubenbacher Tochter“ auftauchen. Viele Menschen versuchen nach dem Tod einer bekannten Persönlichkeit nicht nur die Todesursache zu verstehen, sondern auch zu erfahren, wie die Familie mit dem Verlust umging.

Silvia Laubenbacher Beerdigung und Abschied

Auch zur Beerdigung gibt es öffentlich dokumentierte Informationen. Besonders bekannt wurde ein Bericht, der Silvia Laubenbachers Ehemann Percy Hoven gemeinsam mit den beiden Kindern Yuma und Taro bei der Beerdigung zeigt.

Noch bewegender war der später veröffentlichte Abschiedsbrief, den Laubenbacher für ihre Kinder verfasst hatte. Die Familie erlaubte, einzelne Passagen daraus öffentlich zu machen. Darin richtete sie persönliche Worte an Yuma und Taro und sprach unter anderem über ihre Dankbarkeit, ihre Mutter zu sein.

Für viele Leser ist dieser Brief wahrscheinlich aussagekräftiger als jedes einzelne Foto: Er zeigt, wie stark die Beziehung zu ihren Kindern für Laubenbacher bis zuletzt im Mittelpunkt stand.

Was weiß man über Yuma und Taro heute?

Zum Zeitpunkt von Silvia Laubenbachers Tod waren Yuma und Taro 21 beziehungsweise 19 Jahre alt.

Über ihr späteres Privatleben gibt es deutlich weniger verlässliche öffentliche Informationen. Das ist nicht ungewöhnlich und sollte respektiert werden. Die beiden waren beim Tod ihrer Mutter bereits erwachsen, standen aber trotzdem plötzlich vor einem sehr persönlichen Verlust.

Ein häufiger Fehler bei der Recherche besteht darin, alte Informationen über die Familie mit späteren Entwicklungen zu vermischen. Gerade bei Suchanfragen nach „Silvia Laubenbacher Tochter heute“ sollte deshalb zwischen belegten Angaben und Spekulation unterschieden werden.

Gibt es ein „letztes Foto“ von Silvia Laubenbacher?

Der Suchbegriff „Silvia Laubenbacher letztes Foto“ suggeriert, dass es ein eindeutig bestimmbares letztes öffentliches Foto gibt. Das lässt sich jedoch nicht seriös behaupten.

Es existieren Fotos aus ihren letzten Lebensjahren und aus der Zeit mit Percy Hoven. Auch 2021 wurde das Paar öffentlich im Zusammenhang mit einem Weihnachtsinterview erwähnt.

Ein bestimmtes Bild als „allerletztes Foto“ zu bezeichnen, wäre ohne eindeutige Datierung oder Bestätigung der Familie jedoch irreführend. Bei biografischen Recherchen ist genau diese Unterscheidung wichtig.

Drei weniger bekannte Aspekte ihrer Geschichte

1. Ihre Karriere begann lange vor „SAM“

Wer Laubenbacher nur als ProSieben-Moderatorin kennt, übersieht ihre Radiojahre. Sie arbeitete bereits seit den 1980er-Jahren im Hörfunk und sammelte dort umfangreiche Live-Erfahrung.

2. Sie verband Mutterschaft und Live-Fernsehen ungewöhnlich eng

Nach der Geburt ihres zweiten Kindes kehrte sie bereits nach knapp vier Monaten zu „SAM“ zurück. ProSieben berichtete sogar über einen Beitrag, in dem sie gemeinsam mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern zu sehen war.

3. Krebs war nicht nur Teil ihrer eigenen Lebensgeschichte

Schon vor ihrer eigenen Diagnose hatte Laubenbacher Berührungspunkte mit medizinischer Aufklärung. 2010 moderierte sie ein TV-Magazin der Deutschen Krebshilfe.

Dadurch bekommt ihre spätere Brustkrebserkrankung eine zusätzliche biografische Dimension: Ein Thema, über das sie zuvor journalistisch gesprochen hatte, wurde später Teil ihres eigenen Lebens.

FAQ

Wann starb Silvia Laubenbacher?

Silvia Laubenbacher starb am 12. März 2022 im Alter von 56 Jahren. Sie starb nach jahrelanger Erkrankung an Krebs.

Was war die Todesursache von Silvia Laubenbacher?

Die Todesursache war ihre Krebserkrankung. Bei ihr war 2014 Brustkrebs diagnostiziert worden, gegen den sie mehrere Jahre kämpfte.

Wie heißen die Kinder von Silvia Laubenbacher?

Ihre Kinder heißen Yuma und Taro. Yuma wurde 2001 geboren, Taro kam im Juli 2003 zur Welt. Zum Zeitpunkt des Todes ihrer Mutter waren beide erwachsen.

War Silvia Laubenbacher bei ProSieben?

Ja. Besonders bekannt wurde sie als Moderatorin des ProSieben-Mittagsmagazins „SAM“, das sie von 1999 bis 2009 präsentierte. Zuvor war sie bei ProSieben unter anderem in der Programmpräsentation und als Wettermoderatorin tätig.

Hat Silvia Laubenbacher bei QVC gearbeitet?

Ja. Neben ihrer Tätigkeit für ProSieben moderierte sie auch beim Shoppingkanal QVC. Außerdem war sie später bei Augsburg TV aktiv.

Wo starb Silvia Laubenbacher?

Sie starb in München. Medienberichte zufolge verbrachte sie ihre letzten Stunden im Kreis ihrer Familie.

Fazit

Silvia Laubenbacher war weit mehr als die bekannte Moderatorin von „SAM“. Die gebürtige Augsburgerin entwickelte sich über Radio und regionale Medien zu einem vertrauten Gesicht des deutschen Fernsehens und prägte „SAM“ über ein Jahrzehnt lang. Später arbeitete sie unter anderem bei QVC und Augsburg TV.

Ihr Privatleben wurde vor allem durch ihre Familie mit Percy Hoven sowie die beiden Kinder Yuma und Taro geprägt. Die 2014 diagnostizierte Brustkrebserkrankung wurde zu einem entscheidenden Einschnitt in ihrem Leben. Am 12. März 2022 starb sie mit 56 Jahren an den Folgen der Erkrankung.

Besonders eindrucksvoll bleibt, dass ihre Geschichte nicht nur von Krankheit und Tod handelt. Sie erzählt auch von einer langen Medienkarriere, Mutterschaft, familiärem Zusammenhalt und dem Versuch, trotz einer schweren Diagnose das Leben bewusst weiterzuführen.