Wer beim Eurovision Song Contest 2026 gezielt nach der ESC 2026 Reihenfolge sucht, möchte meistens nicht nur wissen, welches Land wann auftrat. Viele wollen gleichzeitig die Startnummer von Deutschland, die Reihenfolge im Finale, den Sieger, die Punkte und die Ergebnisse des deutschen Vorentscheids nachvollziehen. Genau hier wird es schnell unübersichtlich, weil Startreihenfolge und Endplatzierung zwei völlig unterschiedliche Dinge sind.
Der ESC 2026 fand am 16. Mai in Wien statt. Insgesamt nahmen 35 Länder am Wettbewerb teil, 25 davon erreichten das große Finale. Deutschland war mit Sarah Engels und „Fire“ direkt für das Finale qualifiziert und erhielt dort die Startnummer 2. Am Ende landete Deutschland mit 12 Punkten auf Rang 23. Gewonnen hat Bulgarien mit DARA und „Bangaranga“ – und zwar mit deutlichem Abstand.
In diesem Überblick findest du die komplette Reihenfolge der Finalauftritte, die wichtigsten Punkte, die Platzierung Deutschlands und die Ergebnisse des deutschen Vorentscheids. Außerdem erklären wir, warum eine bestimmte Startnummer beim ESC zwar interessant, aber keineswegs automatisch entscheidend ist.
ESC 2026 Reihenfolge im Finale
Das Finale des Eurovision Song Contest 2026 bestand aus 25 Acts. Die Reihenfolge wurde nach den beiden Halbfinals festgelegt. Dabei wurden die Qualifikanten zunächst bestimmten Hälften des Finales zugeordnet; anschließend konnte der Produzent die genaue Reihenfolge innerhalb des verfügbaren Rahmens festlegen. Die fünf automatisch qualifizierten Länder – Gastgeber Österreich sowie die großen Beitragszahler Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und das Vereinigte Königreich – waren ebenfalls Teil der Finalplanung.
Hier ist die vollständige ESC 2026 Reihenfolge der Auftritte:
| Startplatz | Land | Interpret | Song |
|---|---|---|---|
| 1 | Dänemark | Søren Torpegaard Lund | „Før Vi Går Hjem“ |
| 2 | Deutschland | Sarah Engels | „Fire“ |
| 3 | Israel | Noam Bettan | „Michelle“ |
| 4 | Belgien | ESSYLA | „Dancing on the Ice“ |
| 5 | Albanien | Alis | „Nân“ |
| 6 | Griechenland | Akylas | „Ferto“ |
| 7 | Ukraine | LELÉKA | „Ridnym“ |
| 8 | Australien | Delta Goodrem | „Eclipse“ |
| 9 | Serbien | LAVINA | „Kraj Mene“ |
| 10 | Malta | AIDAN | „Bella“ |
| 11 | Tschechien | Daniel Zizka | „CROSSROADS“ |
| 12 | Bulgarien | DARA | „Bangaranga“ |
| 13 | Kroatien | LELEK | „Andromeda“ |
| 14 | Vereinigtes Königreich | LOOK MUM NO COMPUTER | „Eins, Zwei, Drei“ |
| 15 | Frankreich | Monroe | „Regarde !“ |
| 16 | Moldau | Satoshi | „Viva, Moldova!“ |
| 17 | Finnland | Linda Lampenius x Pete Parkkonen | „Liekinheitin“ |
| 18 | Polen | ALICJA | „Pray“ |
| 19 | Litauen | Lion Ceccah | „Sólo Quiero Más“ |
| 20 | Schweden | FELICIA | „My System“ |
| 21 | Zypern | Antigoni | „JALLA“ |
| 22 | Italien | Sal Da Vinci | „Per Sempre Sì“ |
| 23 | Norwegen | JONAS LOVV | „YA YA YA“ |
| 24 | Rumänien | Alexandra Căpitănescu | „Choke Me“ |
| 25 | Österreich | COSMÓ | „Tanzschein“ |
Die offizielle Running Order bestätigt insbesondere die auffällige Platzierung Deutschlands auf Position 2 und Bulgariens auf Position 12. Österreich als Gastgeber schloss das Finale mit Startnummer 25 ab.
Deutschland beim ESC 2026: Startnummer 2
Für deutsche Zuschauer war eine Frage besonders interessant: Wann kommt Deutschland beim ESC 2026?
Die Antwort lautete: sehr früh.
Sarah Engels trat mit „Fire“ als zweiter Act des Finales auf. Direkt davor eröffnete Dänemark den Wettbewerb, danach folgte Israel.
Die Startnummer 2 galt im Vorfeld als schwierig. Das liegt weniger an einer festen ESC-Regel als an der Wahrnehmung des Publikums: Wer sehr früh auftritt, muss anschließend noch viele weitere Songs „überstehen“, bevor das Voting beginnt.
Das ist ein wichtiger Unterschied:
Startnummer bedeutet nicht Platzierung.
Eine frühe Position kann die Erinnerung an einen Beitrag erschweren, ist aber kein automatisches Todesurteil. Entscheidend bleiben Song, Gesang, Inszenierung, Wiedererkennungswert und die Reaktion von Jury und Publikum.
2026 zeigte sich allerdings, wie hart die Kombination aus früher Startnummer und schwacher Abstimmung ausfallen kann. Sarah Engels bekam insgesamt nur 12 Punkte und landete auf Rang 23.
Ein bemerkenswerter Punkt bei Deutschland
Noch interessanter wird das Ergebnis, wenn man Jury und Publikum getrennt betrachtet.
Deutschland erhielt:
- 12 Jury-Punkte
- 0 Punkte aus dem Publikum
- 12 Punkte insgesamt
- Platz 23
Damit war „Fire“ beim internationalen Publikum besonders wenig erfolgreich. Die Jury konnte immerhin einige Punkte beitragen.
Das ist einer der wichtigsten Punkte, wenn man die ESC-2026-Reihenfolge nicht nur als Liste, sondern als Ergebnisgeschichte verstehen möchte.
Wer gewann den ESC 2026?
Der Sieger des Eurovision Song Contest 2026 heißt Bulgarien.
DARA gewann mit dem Song „Bangaranga“ insgesamt 516 Punkte. Davon kamen 204 Punkte von den Jurys und 312 Punkte aus dem Publikum. Bulgarien trat auf Startplatz 12 auf.
Das Ergebnis war bemerkenswert deutlich. Auf Platz zwei folgte Israel mit 343 Punkten. Rumänien belegte mit 296 Punkten Rang drei.
Damit war Bulgarien nicht nur Sieger, sondern überzeugte in beiden Bewertungsbereichen:
- Jury: 204 Punkte
- Publikum: 312 Punkte
Gerade diese Kombination ist wichtig. Ein Beitrag kann beim Publikum dominieren und durch eine schwächere Jurybewertung zurückfallen – oder umgekehrt. DARA gelang 2026 beides.
ESC 2026 Reihenfolge und Punkte: Die komplette Endwertung
Die Startreihenfolge ist nicht mit der Ergebnisreihenfolge identisch. Wer wissen möchte, wie die Länder am Ende tatsächlich abgeschnitten haben, muss deshalb die Punktetabelle betrachten.
Die finale Rangliste sah so aus:
| Platz | Land | Punkte |
|---|---|---|
| 1 | Bulgarien | 516 |
| 2 | Israel | 343 |
| 3 | Rumänien | 296 |
| 4 | Australien | 287 |
| 5 | Italien | 281 |
| 6 | Finnland | 279 |
| 7 | Dänemark | 243 |
| 8 | Moldau | 226 |
| 9 | Ukraine | 221 |
| 10 | Griechenland | 220 |
| 11 | Frankreich | 158 |
| 12 | Polen | 150 |
| 13 | Albanien | 145 |
| 14 | Norwegen | 134 |
| 15 | Kroatien | 124 |
| 16 | Tschechien | 113 |
| 17 | Serbien | 90 |
| 18 | Malta | 89 |
| 19 | Zypern | 75 |
| 20 | Schweden | 51 |
| 21 | Belgien | 36 |
| 22 | Litauen | 22 |
| 23 | Deutschland | 12 |
| 24 | Österreich | 6 |
| 25 | Vereinigtes Königreich | 1 |
Die veröffentlichten Ergebnisse bestätigen diese Reihenfolge.
Was an der Tabelle auffällt
Besonders auffällig ist der Abstand zwischen Bulgarien und Israel.
DARA kam auf 516 Punkte, Israel auf 343. Das entspricht einem Vorsprung von 173 Punkten. Auch zwischen Platz zwei und drei lagen noch 47 Punkte.
Noch interessanter ist der Blick auf die Startnummern:
- Bulgarien: Startplatz 12 → Platz 1
- Israel: Startplatz 3 → Platz 2
- Rumänien: Startplatz 24 → Platz 3
- Australien: Startplatz 8 → Platz 4
- Italien: Startplatz 22 → Platz 5
- Finnland: Startplatz 17 → Platz 6
Das zeigt sehr deutlich: Eine bestimmte Startposition garantiert weder einen Erfolg noch einen Misserfolg.
Warum die ESC-Startreihenfolge überhaupt wichtig ist
Die Running Order ist kein reines organisatorisches Detail. Sie beeinflusst, wie ein Beitrag innerhalb einer dreistündigen Show wahrgenommen wird.
Ein Song kann beispielsweise direkt nach einem spektakulären Auftritt weniger auffallen. Ein anderer Beitrag kann von einem starken Kontrast profitieren.
Besonders wichtig sind dabei drei Situationen:
Früher Start
Die ersten Songs müssen das Publikum zunächst in die Show hineinführen. Ein Beitrag auf Position 1 oder 2 hat anschließend viele Konkurrenten vor sich.
Mittlere Position
Hier kann ein Act vom bereits aufgebauten Spannungsbogen profitieren. Gleichzeitig besteht die Gefahr, in einer langen Show unterzugehen.
Später Start
Ein später Auftritt kann frisch im Gedächtnis bleiben. Allerdings bedeutet das nicht automatisch einen Vorteil, denn auch die Konkurrenz auf den letzten Positionen ist häufig besonders stark.
Der ESC 2026 liefert dafür ein gutes Praxisbeispiel: Bulgarien gewann von Position 12, während Rumänien von Position 24 auf Rang drei kam. Gleichzeitig landete Österreich als Schlussact nur auf Platz 24.
Das ist ein guter Grund, Aussagen wie „Startplatz X gewinnt nie“ mit Vorsicht zu behandeln.
ESC 2026 Reihenfolge des deutschen Vorentscheids
Auch der deutsche Vorentscheid war für viele Fans ein eigenes Suchthema. Das Deutsche Finale 2026 fand am 28. Februar in Berlin statt. Neun Acts traten an.
Die Reihenfolge lautete:
- BELA – „Herz“
- Dreamboys The Band – „Jeanie“
- MYLE – „A OK“
- RAGAZZKI – „Ciao Ragazzki“
- Laura Nahr – „Wonderland“
- Malou Lovis – „When I’m with you“
- wavvyboi – „black glitter“
- Sarah Engels – „Fire“
- Molly Sue – „Optimist (Ha Ha Ha)“
Diese Startreihenfolge war die tatsächliche Reihenfolge des Vorfinales.
Das deutsche Auswahlverfahren war dabei etwas anders aufgebaut als ein klassisches reines Publikumsvoting.
Zunächst entschied eine internationale Jury, welche drei Beiträge ins Superfinale einzogen. Erst dort konnten die Zuschauer allein entscheiden, wer Deutschland beim ESC vertreten sollte.
Ins Superfinale schafften es:
- Sarah Engels – „Fire“
- wavvyboi – „black glitter“
- Molly Sue – „Optimist (Ha Ha Ha)“
Sarah Engels gewann mit 38,30 Prozent der Zuschauerstimmen. wavvyboi kam auf 34,15 Prozent, Molly Sue auf 27,55 Prozent.
Damit wurde bereits im Februar entschieden, wer Deutschland in Wien vertreten würde.
Von Startplatz 8 im Vorentscheid zu Startplatz 2 im ESC-Finale
Hier liegt eine interessante Verbindung, die in einfachen Übersichten oft fehlt.
Sarah Engels trat beim deutschen Vorentscheid an Position 8 von 9 auf. Im internationalen ESC-Finale erhielt sie später Startplatz 2 von 25.
Die beiden Startpositionen hatten also kaum etwas miteinander zu tun.
Das ist wichtig, weil der deutsche Vorentscheid seine eigene Dramaturgie hatte, während die internationale Running Order nach anderen organisatorischen Kriterien festgelegt wurde.
Man sollte deshalb nicht aus der Startposition beim Vorentscheid auf eine spätere ESC-Platzierung schließen.
Drei interessante Erkenntnisse aus der ESC-2026-Reihenfolge
1. Der Sieger kam nicht aus dem letzten Drittel
Bulgarien startete auf Position 12 und gewann. Der Beitrag lag damit ziemlich genau in der Mitte der Show.
Das widerspricht der häufigen Vorstellung, dass ein ESC-Sieger möglichst spät auftreten müsse. Die tatsächliche Platzierung hängt stärker davon ab, ob der Auftritt im Gedächtnis bleibt und wie er im direkten Umfeld der anderen Beiträge wirkt.
2. Die Startnummer 25 war 2026 kein Vorteil
Österreich durfte als Gastgeber den Wettbewerb abschließen. COSMÓ mit „Tanzschein“ erhielt jedoch nur sechs Punkte und landete auf Platz 24.
Das ist ein besonders anschauliches Beispiel dafür, warum „letzter Startplatz = Vorteil“ keine verlässliche Regel ist.
3. Deutschlands Ergebnis zeigt den Unterschied zwischen Jury und Publikum
Deutschland erhielt zwölf Jury-Punkte, aber keinen einzigen Publikumspunkt. Dadurch wird sichtbar, wie stark sich die beiden Bewertungssysteme unterscheiden können.
Gerade bei Analysen des ESC 2026 lohnt sich deshalb ein Blick hinter die reine Gesamtpunktzahl.
Häufige Fehler bei der Suche nach der ESC 2026 Reihenfolge
Wer nach der Reihenfolge sucht, verwechselt häufig drei verschiedene Listen:
Startreihenfolge:
Wann tritt ein Land im Finale auf?
Ergebnisreihenfolge:
Auf welchem Platz landet das Land nach dem Voting?
Punkterangliste:
Wie viele Punkte erhält jeder Beitrag von Jury und Publikum?
Diese drei Reihenfolgen können völlig unterschiedlich aussehen.
Ein gutes Beispiel ist Rumänien: Alexandra Căpitănescu trat auf Position 24 auf, also fast am Ende der Show. Trotzdem wurde Rumänien mit 296 Punkten Dritter.
Wer nur die Running Order betrachtet, könnte also leicht eine falsche Schlussfolgerung ziehen.
Wie wurden die ESC-2026-Punkte vergeben?
Im Finale wurden die Ergebnisse aus zwei großen Bereichen zusammengesetzt:
- internationale Jurys
- Publikumsvoting
Jedes teilnehmende Land vergab eine Punkteverteilung an seine zehn favorisierten Beiträge. Zusätzlich gab es das Voting aus dem „Rest of the World“.
Bei Bulgarien summierten sich die beiden Hauptbereiche auf:
204 Jury-Punkte + 312 Publikumspunkte = 516 Punkte.
Bei Deutschland waren es dagegen:
12 Jury-Punkte + 0 Publikumspunkte = 12 Punkte.
Diese Aufteilung erklärt besser als die Gesamtplatzierung allein, warum einzelne Beiträge nach der Jurywertung noch weit vorne liegen oder im späteren Publikumsvoting stark abrutschen können.
FAQ
Wer trat beim ESC 2026 als Erstes auf?
Dänemark eröffnete das Finale mit Søren Torpegaard Lund und „Før Vi Går Hjem“. Der Beitrag hatte die Startnummer 1.
Wann trat Deutschland beim ESC 2026 auf?
Deutschland mit Sarah Engels und „Fire“ trat als zweiter Beitrag auf. Direkt danach folgte Israel mit Noam Bettan.
Wer gewann den ESC 2026?
Bulgarien gewann den Eurovision Song Contest 2026. DARA erreichte mit „Bangaranga“ insgesamt 516 Punkte und setzte sich damit deutlich gegen Israel und Rumänien durch.
Auf welchem Platz landete Deutschland beim ESC 2026?
Sarah Engels belegte mit „Fire“ den 23. Platz. Deutschland erhielt insgesamt 12 Punkte – zwölf von den Jurys und null aus dem Publikum.
Welche Startnummer hatte Bulgarien?
Bulgarien trat im Finale auf Startplatz 12 auf. Genau dieser Beitrag gewann anschließend mit 516 Punkten den Wettbewerb.
Wer vertrat Deutschland beim ESC 2026?
Sarah Engels gewann den deutschen Vorentscheid mit ihrem Song „Fire“. Im deutschen Finale setzte sie sich im Superfinale gegen wavvyboi und Molly Sue durch.
Fazit
Die ESC 2026 Reihenfolge zeigt einen spannenden Gegensatz zwischen Startposition und tatsächlichem Ergebnis. Deutschland startete früh auf Platz 2 und belegte am Ende Rang 23. Bulgarien dagegen trat auf Position 12 auf und gewann mit 516 Punkten deutlich.
Besonders lehrreich ist der Blick auf die einzelnen Abstimmungsergebnisse: Der Sieger überzeugte sowohl Jury als auch Publikum, während Deutschland ausschließlich durch Jury-Punkte auf insgesamt zwölf Zähler kam. Gleichzeitig bewiesen Rumänien auf Startplatz 24 und Österreich auf Startplatz 25, dass eine späte Position allein noch keinen Erfolg garantiert.
Für Fans, die den ESC 2026 rückblickend analysieren, lohnt sich deshalb die Kombination aus Startnummer, Auftritt, Jurywertung, Publikumsvoting und Endplatzierung. Erst zusammen ergibt sich ein vollständiges Bild davon, wie der Wettbewerb in Wien tatsächlich verlaufen ist.




